Kuckucksuhr

Die Kuckucksuhr, so wie sie sein soll und immer schon war, entstand Mitte des 19. Jahrhunderts. Das typische Gehäuse entwarf ein Karlsruher Architekturprofessor, indem er das Bahnhäusle der Badischen Bahn zum Vorbild nahm. Die Holzmechanik der Kuckucksuhr aber hatte schon mehr als 100 Jahre zuvor ein um 1676 geborener Franz Ketterer aus Furtwangen entwickelt. Von ihm stammt wohl auch der findige Mechanismus, der den Kuckuck zum Rufen bringt. Die Luft dazu bezieht der Vogel von zwei Blasebälgen, die sich, vom Schlagwerk angehoben, mit Luft füllen. Wenn die Blasebälge, vom eigenen Gewicht gezogen, wieder zusammenfallen, lässt die ausströmende Luft aus zwei Pfeifen je ein Kuck ertönen.

Quelle: BH 11/07

Gefälschte Luxusuhren als Bestechung

Wenig beeindruckt zeigte sich ein Polizist in Eschborn bei Frankfurt am Main vom Angebot eines Flohmarkthändlers, gegen eine gefälschte Luxusuhr auf eine Anzeige wegen Produktfälschung zu verzichten. Wie die Polizei in Hofheim berichtete, hatte der Beamte in Zivil das Plagiat sichergestellt. Der Händler habe ihm daraufhin angeboten, er könne die Uhr behalten, wenn er auf eine Anzeige verzichte. Den Händler erwartet nun nicht nur eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Markenschutzgesetz, sondern auch eine wegen versuchter Bestechung.

Quelle: NT 04/07

So bleiben echte Perlen schön

Die sanft schimmernden Kugeln sind wieder total in. Damit Sie lange was von Ihren Perlen haben, sollten Sie Folgendes beachten. Als Naturprodukt sind Perlen relativ weich und sehr empfindlich. Deshalb sollten sie möglichst nicht mit Kosmetika, Parfüm, Haarspray und Chemikalien in Berührung kommen. Diese Mittel greifen die Perlmuttschicht an und machen die Perlen stumpf. Tragen Sie sie nicht beim Duschen, Schwimmen oder beim Saubermachen. Bewahren Sie Perlen in Stoffbeuteln oder weichen Kästchen auf, nicht zu warm oder zu kalt lagern. Und nach jedem Tragen sollten Sie sie immer mit einem weichen feuchten Tuch reinigen. So haben Sie lange Freude an Ihren kostbaren Perlen.

Quelle: BdF 03/07

Schlecht gesicherter Goldtransport

Ohne Begleitschutz und mit schlecht gesicherter Fracht fuhr ein mit 24 Tonnen Gold beladener Transporter auf der A2. Der LKW war mit der 300-Millionen-Euro-Ladung auf dem Weg von Frankreich zu einem Verarbeitungsbetrieb in Norddeutschland, als er bei Recklinghausen in eine Kontrolle geriet, so die Autobahnpolizei. Als die Polizisten die Ladefläche inspizierten, sahen sie, dass die Paletten schlecht gesichert waren. Die Ladung musste umgeladen werden. Erst dann durfte der LKW weiter fahren. Über das Ereignis berichtete die Polizei vorsichtshalber erst Stunden später.

Quelle: WK 01/07

Dresdner Grüner Diamanten

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben den kostbaren Dresdner Grünen Diamanten im Neuen Grünen Gewölbe neu inszeniert. Der einzigartige Edelstein von 41 Karat gehöre zu den Kunstschätzen, die besonders mit dem berühmten Museum identifiziert würden,sagte Direktor Dirk Syndram. Dem kostbarsten Stück der Sammlung ist das Watzdorf-Kabinett vorbehalten, in dem er auf dunkelroter Wildseide und perfekt ausgeleuchtet betrachtet werden kann. Kurfürst August III., der Sohn des legendären Monarchen August der Starke, hatte den mandelförmigen „seladongrünen“ Brillanten 1742 erworben. Der sehr reine Diamant verdankt seine einzigartige Färbung der Tatsache, dass er im Inneren der Erde natürlicher Radioaktivität ausgesetzt war. „Er ist ein echtes Wunder der Natur und sein überlieferter Kaufpreis von 400000 Talern im wahrsten Sinne sagenhaft“, sagte Syndram. Der neue „Hausdiamant“ wurde in den Orden vom Goldenen Vlies eingefasst und ist Bestandteil der königlichen Juwelengarnituren.

Quelle: NTB 12/06

Versprechen von Lesotho

Ein 603 Karat schwerer Rohdiamant von der Größe eines Golfballs hat gestern für 12,36 Millionen Dollar (9,76 Millionen Euro) den Besitzer gewechselt. Der Stein mit dem Namen „Versprechen von Lesotho“ wurde in Antwerpen an eine südafrikanische Diamant-Schleiferei verkauft. Die Firma will den Diamanten zu einzelnen kleineren Steinen verarbeiten und diese für mehr als 20 Millionen Dollar weiterverkaufen.

Quelle: NTB 10/06

Papst verliert Ring

Papst Benedikt muss wohl einen Juwelier besuchen, um seinen Fischerring enger machen zu lassen. Der rutschte ihm zweimal vom Finger, als er auf dem Weg von einem Fußballstadion in Verona die Hände von Gläubigen schüttelte. Die Pilger, in deren Hände der Ring fiel, gaben ihn brav zurück. Auf dem Fischerring ist der heilige Petrus abgebildet, der ein Netz auswirft. Das Schmuckstück ist seit dem Mittelalter Amtsring des katholischen Kirchenoberhauptes.

Quelle: GZ 12/06

Krokodil auf Schienen

Ein Modell der berühmten schweizerischen Güterzuglokomotive “ Krokodil “ mit einem 950-Platin-Gehäuse präsentierte die Platin Gilde International auf der Weltmesse Basel. Diese Nobeledition brachte das Haus Märklin in Göppingen zum Preis von ca. 35000 € heraus.

Quelle: GZ 6/00

Finderglück

1995 hatte ein namentlich nicht bekannter Mann im Gebiet von Kalgoorlie im Westen Austaliens unglaubliches Finderglück. Er fand den größten jemals entdeckten Goldklumpen. Das gute Stück ist 28 cm hoch und 18 cm breit. Es kann zwischen 5 und 70 Millionen Jahre alt sein. Der 819-Unzen-Brocken aus fast reinem Gold ist beim gegenwärtigen Kurs etwa 250000 US Dollar wert. Der Finder versteckte den Goldklumpen mehrere Jahre lang unter seinem Bett. Dann erst versuchte er ihn in den Vereinigten Staaten zu verkaufen. Inzwischen wurde er von der Normandy Mining Ltd. erworben und jetzt erstmals in Perth der Öffentlichkeit gezeigt.

Quelle: GZ 06